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Es wirkt verspielt und freundlich und weist mit seinen kleinen Kreuzen dennoch – in behutsam modifizierter Form – auf das christlichste aller Symbole hin, das die Kirche kennt: das neue visuelle Erscheinungsbild des Sozialdienst’ katholischer Frauen e.V. Kiel, mit dem sich der Verein neu auf seinen Internetseiten präsentiert. Fröhliche Pluszeichen, bunte, kleine Kreuze ziehen sich wie ein unendliches und vielfältiges Band der christlichen Arbeit und Hilfsbereitschaft – vielfältig wie die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – über die Seiten.
Die farbigen Kreuze wirken – so erklärt es Kunst- und Designprofessor Bernhard Schwichtenberg, langjährigen Professors an der Muthesius-Kunsthochschule – „lebendig, vielfältig, fröhlich und rufen positive Assoziationen hervor. Die aufsteigende Diagonale stellt Bewegung dar. Die zahlreichen Pluszeichen, die versetzt angeordnet sind, deuten auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin, die Hand in Hand zusammen arbeiten oder die wie eine Kette gemeinsam am selben Strang ziehen. Die unendliche Reihe von Kreuzzeichen wirkt wie eine Banderole, die alles umfasst. Das Erscheinungsbild wirkt absolut professionell, hat aber auch Charme und beides ist für den SkF e.V. Kiel wichtig, um bei Eltern, Sponsoren und anderen Vertrauen zu schaffen, so der Professor.
Dieses zeitgemäße und ästhetische Design hat Widererkennungswert, sagt DiplomDesigner Kijan Djafari (Magent). Es gibt es SkF e.V. Kiel ein eigenes Gesicht und schafft damit Identität.
SkF e.V. Kiel-Geschäftsführerin Janka Krauß: „Wir wollen mit dem neuen Erscheinungsbild den SkF e.V. Kiel als das präsentieren, was wir sind: Ein moderner und zeitgemäß aufgestellter Verein, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolut professionell arbeiten, bei dem darüber hinaus aber auch die familiäre und freundliche Atmosphäre in allen Bereichen an erster Stelle steht.“„Jung mit Baby“ heißt die neue Gruppe der Beratungsstelle für Frauen, Familie und Schwangere im Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kiel. Die Gruppe richtet sich an junge Frauen bis 21 Jahren mit Kind (null bis 12 Monate). Der Kurs verbindet Rückbildungsgymnastik mit einer Babygruppe für junge Mütter direkt nach der Geburt ihres Kindes und wird von der Familienhebamme Dunja Radbruch geleitet. Es ist die einzige Gruppe ihrer Art in Kiel.
Öffentliche Angebote im Zusammenhang mit Geburt und Wochenbett gibt es in Kiel einige, doch häufig werden sie von jungen Müttern nicht angenommen. Der Grund dafür liegt oft an der üblichen, altersgemischten Struktur der Gruppen. „Es kann in solchen Kursen weniger auf die speziellen Bedürfnisse und Fragen der jungen Mütter eingegangen werden, die in vielen Fällen selbst noch Teenager sind“, erklären Dunja Radbruch und Fachbereichsleiterin Andrea Borowski. Daher können bei den jungen Frauen schnell Gefühle von Unsicherheit und Unzulänglichkeit entstehen. Hier setzt das niederschwellige Angebot des Sozialdienst’ katholischer Frauen e.V. Kiel an.
Der Kurs – ein gemütliches Treffen in freundschaftlicher Runde – bietet Platz für acht Frauen, die sich regelmäßig montags, 14 bis 15.30 Uhr, im Vinetazentrum (Kiel-Gaarden, in den Räumen der Stadtbücherei, Vinetaplatz) treffen. In den Gruppenstunden werden Übungen für die Rückbildung der Mütter vermittelt, daneben werden Baby-Massagen und Fingerspiele geübt. Der Kurs dient auch dem Austausch der Mütter über Kindererziehung, -pflege, -förderung, Aufklärung über Impfungen und Kinderkrankheiten. Die Gruppe ist offen, der Einstieg ist jederzeit möglich. Ein persönliches Vorgespräch der Teilnehmerin ist erforderlich. Der Kurs ist für die jungen Mütter kostenlos. Finanziert wird er über die Krankenkassen sowie durch den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kiel und Spenden.
Der Lions Club Kieler Förde sorgte mit einer Spende von 2370 Euro für die Anschubfinanzierung der neuen Gruppe. „Wir engagieren uns gerne, wenn es um die Hilfe und Förderung von Kindern und Jugendlichen in Kiel geht“, sagt Past-Präsidentin Dr. Marie-Luise Waack vom Lions Club. Das Geld ist bei einem Benefiz Bridge Turnier im Golf Club Uhlenhorst von 64 Bridgespielern für den guten Zweck erspielt worden.
Infos und Anmeldungen für die Gruppe „Jung mit Baby“ in der Beratungsstelle für Frauen, Familie und Schwangere des SkF e.V. Kiel, Muhliusstraße 67, 24103 Kiel, Telefon 0431/554766, E-Mail info@skfkiel.de.
Angefangen hatte in Flensburg alles mit der ehrenamtlicher Arbeit von SkF e.V.-Mitgliedern, die Frauen und Familien bei Problemen menschlichen Beistand leisteten und die Hilfe des SkF e.V. Kiels vermittelten: Ingrid Jendrzejewski und Gisela Philippsen sind zwei davon, die auch heute noch für den SkF e.V. Kiel aktiv sind. Sie melden Anfang der 1980er Jahre regelmäßig nach Kiel, dass der Bedarf an Beratungen in Flensburg ständig wächst. Der SkF e.V. Kiel reagierte und gründet im August 1988 die Außenstelle Flensburg des SkF e.V. Kiel als katholische Beratungsstelle im hohen Norden. Als Beraterinnen sind in der Dr.-Todsen-Straße 4 in Flensburg Diplom-Sozialarbeiterin Christel Hagedorn-ten Haaf und Diplom-Pädagogin Dodo Runge tätig.
„Wir haben im ersten Jahr (1987) Menschen in 161 Fällen beraten und unterstützt“, erzählen sie. Heute sind es 523 Fälle (2008), bei denen die beiden Beraterinnen 618 Menschen helfen konnten. Damals wie heute steht die Schwangerenberatung im Vordergrund, heute haben sich jedoch die flankierenden Maßnahmen und Angebote der Beratungsstelle für Schwangere, Frauen, Männer, Paare und Familien deutlich vergrößert. „Unser Ansatz ist, ein ganzheitliches Angebot aus einer Hand vorzuhalten“, sagt Dodo Runge. Hilfe bei Anträgen, Beratungen zum Thema Sorgerecht und Unterhalt, zur Existenzsicherung, Tot- und Fehlgeburt, Pränataldiagnostik, Partnerschaftskonflikte, Schuldenproblematik, psychosoziale Beratung und vieles mehr leisten die Frauen, dazu gibt es verschiedene Gruppenangebote für Mütter und Kinder. Besonders die Beratung und Begleitung allein erziehender Frauen hat sich zu einem Schwerpunkt entwickelt.
Die Frauen kommen dank Mund-zu-Mund-Propaganda in die Beratungsstelle. „Das ‚katholisch’ im Namen ist jedoch für viele immer noch eine Hemmschwelle“, sagt Christel Hagedorn-ten Haaf und betont: „Zu uns kann jede Frau kommen und das Angebot nutzen, egal welcher Herkunft oder Konfession und egal welchem Bildungsgrad sie hat.“
Das Engagement der Flensburger Mitarbeiterinnen geht weit über die Beratungen hinaus: „Wir haben den „Arbeitskreis soziale Gerechtigkeit“ mitgegründet und erreichen über dieses Netzwerk Kommunalpolitiker und Behörden. Gleichzeitig engagieren wir uns aktiv im Flensburger Frauenforum, einem Zusammenschluss der Frauenvereine und -verbände, und in anderen Arbeitskreisen. In dieser Weise können wir uns verstärkt für die Belange der Frauen und Kinder einsetzen und politische Forderungen stellen. So setzen wir die damals von Agnes Neuhaus begonnene soziale und politische Arbeit fort.“
In der Stadthalle präsentierten sich anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Gleichstellungsstelle Neumünster zahlreiche Ausstellerinnen dem Publikum auf der Infobörse für Frauen. Der SkF e.V. Kiel, Außenstelle Neumünster, war neben anderen Institutionen ebenfalls offizielle Veranstalterin und bereits seit einem Jahr an der Planung der Veranstaltung beteiligt.
Den zahlreich erschienenen und interessierten Besucherinnen und Besuchern (auch einige Männer schauten sich um), die aus Neumünster und der Region angereist waren, bot sich ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot: An über 30 Informationsständen konnte frau sich zu (fast) allen Themen der Bereiche „Engagement“, „Beruf und Chance“, „Gesundheit und Vorsorge“ und „Kinderbetreuung“ informieren. Das Infoangebot wurde zudem durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, diverse Workshops zu verschiedenen Themen und Einzelberatungen für Interessierte ergänzt.
Die Neumünsteraner Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere des SkF e.V. Kiel waren mit einem Informationsstand vertreten und boten Einzelberatungen „rund um Schwangerschaft und Elternwerden“ an. Die Familienhebamme des SkF e.V. in Neumünster beteiligte sich mit einer Hebammensprechstunde an der Veranstaltung. Das Resümee der Beraterinnen: „Eine sehr gelungene Veranstaltung – wir konnten viele Frauen mit unserem Angebot ansprechen und es gab einen guten Fachaustausch mit den Kolleginnen anderer Institutionen. Und Spaß gemacht hat es auch!“