Die Einrichtung leistet gem. §§53,54 SGB XII Eingliederungshilfe, sowie nach § 61 SGB XII Hilfe zur Pflege für Kinder und Jugendliche mit besonderem und außergewöhnlichem Hilfebedarf.
Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit einer Altersspanne von in der Regel 0 Jahre bis zur Volljährigkeit können Aufnahme finden:
Das vollstationäre Angebot der Einrichtung ist darauf ausgerichtet, die Kleinkinder, Kinder und Jugendlichen entsprechend dem individuell notwendigen Bedarf zu fördern, zu betreuen und zu pflegen. Es handelt sich um ganzheitliche Lern- und Entwicklungsprozesse, die auf die Entfaltung der Persönlichkeit unter Berücksichtigung des individuellen Hilfebedarfs abzielen.
Soweit möglich, sollen Kinder im vorschulischen Alter zum Besuch einer Kindertagesstätte, im schulpflichtigen Alter zur Erfüllung der gesetzlichen Schulpflicht befähigt werden. Zur bestmöglichen Förderung der Kinder wird eine intensive Zusammenarbeit mit diesen und allen anderen Beteiligten angestrebt.
Der Bereich bietet 48 Plätze mit 6 Gruppen für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.
In der Einrichtung werden Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit einer Altersspanne von in der Regel 0 Jahre bis zur Volljährigkeit im Sinne des SGB XII aufgenommen.
Wegweisend für die Arbeit mit Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen ist das christliche Menschenbild. Jeder Mensch wird als Geschöpf Gottes mit unveräußerlichter Menschenwürde gesehen, dem mit Respekt, Wertschätzung und Toleranz begegnet wird. Jedes Kind, jeder Jugendlicher und jede Jugendliche erfährt Zuwendung, Liebe und Geborgenheit. Dem christlichen Menschenbild entspricht es, verlässliche persönliche Beziehungen aufzubauen und jeden Menschen positiv anzunehmen. Die Selbstbestimmung, Individualität und Persönlichkeit des Menschen kommt in seinen Fähigkeiten, Ressourcen, Wünschen, Bedürfnissen und Möglichkeiten zum Ausdruck. Hieraus ergeben sich Konzepte individueller Förderung.
Der Wohnbereich bietet ein differenziertes Spektrum von Angeboten, um der Art, der Schwere der Behinderung, den unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Neigungen und Wünschen der Kinder Rechnung zu tragen.
Ein ganzheitliches Konzept, Unterstützung der Entfaltung der Persönlichkeit und ein interdisziplinäres Team von MitarbeiterInnen sichern fachliche Qualität, persönliche Nähe, emotionale Zuwendung und ein stabiles Umfeld.
Eine „Rund –um- die - Uhr“ Betreuung wird neben dem regulären Tagdienst durch die Nachtwachen gewährleistet.
Im Bereich Kinder und Jugendliche mit Behinderungen arbeitet ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Studien- und Ausbildungsberufen.
Die MitarbeiterInnen sind in Teil- und Vollzeit beschäftigt.
Die Finanzierung des Bereiches Menschen mit Behinderungen des St. Antoniushauses wird über die Eingliederungshilfe nach SGB XII übernommen.
Das Kunstwort "Snoezelen“ (sprich: "snuselen") stammt aus dem Holländischen (Jan Hulsegge und Ad Verheul) und ist zusammengesetzt aus den beiden Begriffen "snuffelen“ (schnüffeln) und "doezelen“ (dösen).
Es bezeichnet keine Therapieform, sondern ein Förder- und Freizeitangebot. Der Begriff versucht, die Empfindungen auszudrücken, die ein behinderter Mensch in einer stimmungsvollen, speziell ausgestatteten Umgebung und mit Angeboten zum Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Spüren erleben kann.
Im Gegensatz zu vielen Situationen, in denen der ein Mensch mit Behinderungen sich seiner Umgebung anpassen soll, wird beim Snoezelen versucht, eine ihm angemessene Umgebung zu schaffen, die seinen Willen und seine Äußerungen ernst nimmt und sie gelten lässt. Soweit möglich, sollte der Benutzer selbst bestimmen, was er in diesem Raum machen möchte.
Der Snoezelenraum im St. Antoniushaus ist ganz in weiß gehalten, damit sämtliche Flächen als Projektionsflächen für Farbakzente genutzt werden können. Wichtig ist, dass nicht die Vielfalt der technischen Möglichkeiten im Vordergrund steht, sondern die Interaktion der Menschen miteinander.
Definition:
„Ergotherapie begleitet, unterstützt und befähigt Menschen jeden Alters, die in ihren alltäglichen Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind, für sie bedeutungsvolle Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer Umwelt durchführen zu können.
Ziel der Ergotherapie ist es, durch den Einsatz von Aktivitäten, Betätigung und Umweltanpassung dem Menschen eine größtmögliche Handlungsfähigkeit im Alltag, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.“ (DVE 2007)
Die Ergotherapie ist ein medizinischer Fachberuf und kann vereinfacht als Behandlungsform zum Erreichen oder weitgehendem Erhalten von Handlungs- und Interaktionsfähigkeit beschrieben werden. Dabei spielen Motivation, Kommunikation (z. B. Unterstützte Kommunikation) und aktive Beteiligung eine zentrale Rolle.
Räume und Ausstattung im St. Antoniuhaus
Menschen und Angebote
Physiotherapie (Krankengymnastik) ist die gezielte Behandlung gestörter physiologischer Bewegungsabläufe. Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose und einer entsprechenden Verordnung werden Therapieziele zur Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung von gestörter Funktion und Leistungsfähigkeit des Gesamtorganismus' angestrebt. Die Behandlung der Physiotherapie orientiert sich am individuellen Problem des Patienten.
Räume und Ausstattung
Menschen und Angebote
Schüler und Studenten der Johann-Hermann-Lubinus-Schule für Physiotherapie
Die Behandlungen durch die Schüler sind eine zusätzliche Leistung zur regulären Physiotherapie. Sie basieren auf einer handlungsorientierten Grundlage. Dabei wird angestrebt, einen motivierenden Zusammenhang zwischen einer Handlung und der dazu gehörenden Bewegung zu finden.
Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen
Sozialdienst kath. Frauen e.V. Kiel
Rüsterstraße 30
24146 Kiel
Tel.: 0431/66 85 0 (Zentrale)
Fax: 0431/66 85 106
Email: st.antoniushaus@skfkiel.de
Pädagogische Bereichsleiterin: Claudia Hobrecht
Medizinische Bereichsleiterin: Dr. Katja Pawletta-Kock